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Aktuelles aus Jerrishoe

Aktuelle Informationen, zusammengestellt aus Gemeindesitzungen, Tageszeitung, Funk und Fernsehen sowie Meinungen und Kommentare


Jerrishoe wird Aktionär

SHZ vom 22. März 2011 | Von rth

Nach kontroverser und teils emotionaler Debatte beschloss die Gemeindevertretung Jerrishoe auf ihrer jüngsten Sitzung im Dorfgemeinschaftshaus "Heideleh" mehrheitlich den Einstieg bei der Schleswig-Holsteiner Netz AG. Sie nahm damit das im Zusammenhang mit den Konzessionsverträgen unterbreitete Angebot zum Aktienkauf an. Jerrishoe wird 74 Aktien im Wert von rund 305.000 € erwerben und diesen Aktienkauf auf dem Darlehenswege finanzieren.

Seitens der Eon- Hanse als Muttergesellschaft wird für fünf Jahre sowohl der Aktienkurs als auch eine jährliche Dividendenzahlung von mindestens 5,13 Prozent garantiert. Der Darlehenszins beläuft sich aktuell auf 3,4 Prozent, so dass nach Abzug der Kapitalertragssteuer ein Zinsgewinn von 1,17 Prozent jährlich verbleibt. Nach Berechnungen des Amtskämmerers fließen der Gemeinde zur Entlastung des klammen Haushalts in den 15 Jahren etwa 18 000 Euro zur freien Verfügung zu.

Gemeindevertreter Hans-Heinrich Bundtzen befürchtete trotz der vertraglichen Zusagen der Eon-Hanse spekulative Risiken. Daneben verwies er auf Unsicherheiten am Finanzmarkt, wie sie durch die Finanzmarktkrise offenkundig wurden. Nach kontroverser Debatte entschied sich die Gemeindevertretung bei sechs Zustimmungen und drei Gegenstimmen für den Erwerb der Aktien.

Solaranlage auf dem JUZ

SHZ vom 22. März 2011 | Von rth

Für die Installation von Solaranlagen auf dem Dach des Jugend- und Freizeitheims lagen mehrere Angebote vor. Die Renditeprognosen lagen zwischen fünf und sechs Prozent Verzinsung. Die Gesamtkosten werden sich auf rund 40 000 bis 50 000 Euro je nach Umfang der Installation belaufen. Die Gemeinde stimmt im Grundsatz der Installation zu, weil sie darin neben einer auskömmlichen Rendite auch einen nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz sieht, der, so hieß es, beispielgebend für die jungen Nutzer des Gebäudes sein könne.

Führerschein für Feuerwehrfahrzeuge

SHZ vom 22. März 2011 | Von rth

Die Gemeinde Jerrishoe hat sich mit ihrer Freiwilligen Feuerwehr seit fünf Jahren an der Feuerwehrfahrschule auf Kreisebene beteiligt. Sechs junge Kameraden, zum Teil aus der eigenen Jugendfeuerwehr nachgerückt, konnten in diesem Zeitraum dort ihren Führerschein zum Führen auch des größeren, gemeindlichen Feuerwehrfahrzeugs ablegen. Auf Grund dieser guten Erfahrungen wird sich die Gemeinde Jerrishoe auch weiterhin an diesem Angebot des Kreisfeuerwehrverbands beteiligen. In diesem Zusammenhang berichtete Bürgermeisterin Heike Schmidt, dass Jarne Boelck zum neuen Jugendwart der Freiwilligen Feuerwehr gewählt wurde und gratulierte ihm dazu.

Tempo-30-Zone in der Schulkoppel

SHZ vom 22. März 2011 | Von rth

In ihrem einleitenden Verwaltungsbericht teilte die Bürgermeisterin mit, dass die beantragte Ausweisung einer Tempo-30-Zone in der Schulkoppel von der Straßenverkehrsbehörde abgelehnt worden sei, da es sich um eine Splittersiedlung handele und entsprechende Verkehrsregeln nur innerörtlich vom Gesetzgeber zugelassen seien.


Das neue Jahr ist erst ein paar Tage alt und schon holt uns der Alltag wieder ein. Düstere Wolken ziehen auf, der Haushaltsplan unserer Gemeinde macht deutlich, das es nicht gut um unsere Finanzen steht. Noch können Defizite durch eine Vermögensentnahme aus der allgemeinen Rücklage ausgeglichen werden.
Aber diese Rücklagen (z. Z. in Höhe von 420.00,00 €) werden wohl bis 2014 aufgezehrt sein. Dann wird wohl auch unsere Gemeinde den Haushalt nur über Kredite ausgleichen können.

STOP

Bis 2014 ist noch etwas Zeit. Der Bürger erwartet mit Recht, das die gewählten und amtierenden Volksvertreter unserer Gemeinde nicht nur erklären, wie es zu der Schieflage gekommen ist, sondern jetzt Wege aus der drohenden Krise aufzeigen. Vorhaben wie z. B. ein eigener Kindergarten sind nicht drin...und das ist gut so. Es entstehen Kosten, die man nicht überblicken kann (siehe Umbau Heideleh).

Doch Einsparungen sind möglich...wie unser Vorschlag bei der Strassenbeleuchtung gezeigt hat.

Aber wie kann es sein, das in Jerrishoe das Schneeräumen durch die Gemeinde den Anliegern pro laufenden Meter Bürgersteig nur 0,50 € pro Jahr kostet? Sogar mit einer Erhöhung auf 2,50 € wären nicht einmal die Kosten gedeckt. Trotzdem wurde der Antrag auf Erhöhung von unseren Gemeindevertretern abgelehnt. Tja, noch geht´s uns gut :-)


Also, nicht nur reden, sondern nachdenken und handeln!

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